FRIEDE, TOLERANZ, WAHRHEIT:
GRÜSSE AUF ALLEN PUNKTEN DES DREIECKS;
RESPEKT DEM ORDEN.
AN ALLE, DIE ES BETRIFFT:
GRUSS UND WOHLERGEHEN.

Tu was du willst soll sein das Ganze von dem Gesetz.

Die Buchstaben O.T.O. stehen für Ordo Templi Orientis, Orden der Orientalischen Templer oder Orden des Tempels des Ostens, das ist: der Orden des Ortes, an dem die Sonne aufgeht und das Licht der Welt erscheint.

Der Orden widmet sich der Sicherung der Freiheit und des geistigen Fortschritts des Individuums gemäß dem Gesetz von Licht, Leben, Liebe und Freiheit, dessen Wort Thelema ist.

Der O.T.O. bezieht sich hierbei auf die progressiven Ideale der Weisheits- und Mysterienschulen, die während der vergangenen Äonen auf der ganzen Welt aufgetreten sind. Der O.T.O. war aber auch der Erste der Orden des Alten Äons, der das Buch des Gesetzes (Liber AL vel Legis) akzeptierte.

Viele, die nach dem Großen Werk streben, suchen nach Information, Anleitung, Austausch mit Gleichgesinnten oder die Gelegenheit, anderen Strebenden in ihrem Umkreis zu helfen und der Menschheit zu dienen. Alle solcherart Strebenden sind im O.T.O. herzlich willkommen.

Die Struktur des O.T.O. basiert, wie es auch in den alten Mysterienschulen üblich war und ist, auf der schrittweisen Folge von Initiationen oder Graden der Erkenntnis. In diesen Graden ist es das Anliegen des O.T.O., dem Individuum die tiefgreifenden Mysterien der Existenz durch Allegorie und Symbol zu vermitteln und auf diese Weise einem jeden dabei zu helfen, seine oder ihre wahre Natur zu entdecken.

Jeder Mann und jede Frau, der oder die volljährig, frei und von gutem Leumund ist,
hat das Anrecht auf die einführenden Grade des O.T.O.

Der O.T.O. verfügt über aktive Zweige auf der ganzen Welt und gibt zahlreiche Periodika in vielen Sprachen heraus. Ein weiterer Bestandteil des O.T.O. ist die Gnostisch Katholische Kirche (Ecclesia Gnostica Catholica) mit ihrem zentralen öffentlichen und privaten Ritus Liber XV – Die Gnostische Messe. Zusätzlich zu den offiziellen Unterweisungen des O.T.O. und dem Zelebrieren der Gnostischen Messe bieten viele nationale und regionale Körperschaften ihren Mitgliedern weitere Kurse und Studienprogramme an.

Der Ordo Templi Orientis auf eine mehr als hundertjährige Geschichte zurück. Der O.T.O. wurde Anfang des 20. Jahrhunderts in Deutschland durch Vertreter unterschiedlicher spiritueller Schulen gegründet, unter anderem auch, um die zu dieser Zeit noch weitgehend unbekannte Yogalehre in Europa vorzustellen und zu verbreiten. Bis in die Weimarer Republik hinein verbreitete sich der O.T.O. auch in anderen Teilen der Welt und wurde auch aus diesem Grund durch das Nazi-Regime wie andere progressive, kosmopolitische oder spirituelle Gesellschaften verboten. Erst in den den 80er Jahren kam es zur offiziellen Neugründung eines deutschen Zweiges des O.T.O. durch Großmeiste Hymenaeus Alpha.

Heutzutage unterhält der O.T.O. verschiedene Körperschaften in ausgewählten Ortschaften Deutschlands.

Liebe ist das Gesetz, Liebe unter Willen.