DER RITUS DES SATURN
DIE RITEN von ELEUSIS
wie sie in der
Caxton Hall/Westminster im Oktober und November 1910 von
Ms. LEILA
WADDELL and Mr. ALEISTER CROWLEY
unter Beteiligung
hervorragender
Assistenten aufgeführt wurden.
I. DER RITUS DES SATURN
II.
DER RITUS DES JUPITER
III. DER RITUS DES MARS
IV. DER RITUS DER
SONNE
V. DER RITUS DER VENUS
VI. DER RITUS DES MERKUR
VII. DER
RITUS DES MONDES
Für meinen Freund
COMMANDER G.M.
MARSTON, R.N.
auf dessen Anregung
diese Riten
zurückzuführen
sind.
Sie sind ihm mit Dank gewidmet.
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DER
RITUS DES SATURN
DIE OFFIZIERE DES TEMPELS
MAGISTER TEMPLI der Repräsentant von Binah, Saturn.
MATER
COELI Venus in Libra, dem Haus der Erhöhung Saturns.
BRUDER AQUARIUS
das Haus Saturns; in Chesed, denn Pisces ist Wasser: „Hoffnung“.
BRUDER CAPRICORNUS unter der Herrschaft von Capricornus, dem Haus
Saturns; in
Geburah, denn Mars ist darin erhöht. Er ist Mars in
Capricornus.
BRUDER CAPRICORNUS EMISSARIUS. [A.d.Ü.: lat.: Spion]
DER LEITER DES CHORS, oder CHORAGOGE.
[A.d.Ü.: Zu den
Astrologischen Korrespondenzen siehe Buch Thoth S. 269 ]
SZENE
------ Im Osten ist das verhüllte Heiligtum; in ihm ist ein Altar. Bei ihm
befinden sich CHOKMAH, BINAH, CHESED und GEBURAH, repräsentiert durch
M.T., M.C., Br.A. und Br.C.; Br.C.E. ist als ordentliches Mitglied der
Garnison verkleidet.
TEIL I
CAPRICORNUS tritt ein
und löscht das blaue Licht. Rote Lampen werden von ihm und dem CHORAGOGEN
hereingebracht. Zunächst wird der Tempel von zwei roten Lampen beleuchtet.
Die NOVIZEN singen die Capricornus- und Aquariussektionen aus 963, während
die anderen draußen in der Dunkelheit warten. Die roten Lichter werden nun
hinter dem Schleier verborgen.
CAPRICORNUS entzündet das blaue
Licht. Der Tempel ist in Dunkelheit, die Assistenten sitzen. CAPRICORNUS
(erhebt sich von seinem Thron und klopft 3 mal mit dem Speerende auf den
Boden. MAGISTER TEMPLI und MATER COELI befinden sich im Heiligtum.
CAPRICORNUS: Procul, O procul este profani!
(Er zelebriert das
bannende Pentagrammritual. Als nächstes entflammt er das Höllengebräu und
rezitiert:)
Auch wenn des Verräters Atem
weiter fließt, so
kommt er um,
durch das geheimnisvolle Wort, das zum Tode gesprochen.
Auch wenn die Hand des Profanen
nach dem heiligen Sande greift,
wird das Feuer ihn verzehren, auf daß sein Name im Lande vergessen
werde.
Auch wenn das böse Auge
die Mysterien auszuspähen sucht,
nimmt die Blindheit der Götter seinen Geist: er soll sterben.
Auch
wenn der böse Priester
durch das heilige Mahl vergiftet wurde,
so
wird er sich durch die sieben Kräfte zu einem mißratenen Biest verwandeln:
Auch wenn die Kräfte des Bösen,
gebrochen durch den Willen des
Stabes,
an dem heiligen Ort kreischen, vergeblich, unbestimmt und
schrecklich:
Auch wenn die Herren der Hölle,
in Feuer gekettet
durch den Zauberspruch,
sich dennoch abmühen an blindem Stahl; dies
öffnet und zwingt nicht die Fesseln.
So halte Abstand, O Profaner!
Kind des Hurrikans!
damit nicht das Schwert des Feuers dich
zerstöre,
die Wege des Todes geebnet werden!
So entferne dich,
sei weise:
damit deine vergänglichen Augen nicht
die über dem
formlosen Feuer geopferte Jungfrau sehen !
So entferne dich, und
die geheime Flamme
wird auf dem Stein der Schande brennen,
auf daß
die Heiligen die Musik der schlaflosen Namen hören!
Heilig,
Heilig, - Heilige Braut,
des sonnenumgürteten Hauses,
das geheime
Symbol flammt auf deinen allkundigen Brauen! ...
Auch wenn des
Verräters Atem
weiterfließt, so kommt er um,
vom geheimnisvollen
Wort, das zum Tode gesprochen.
CAPRICORNUS: Brüder, laßt uns den
Meister des Tempels erwecken.
CHORAGOGE (schlägt das „Tom-Tom“ und die
anderen Brüder klatschen und stampfen mit den Füßen. Kein
Ergebnis.)
CAPRICORNUS: Stille - es ist vergeblich! Brüder, laßt uns den Beistand
der Mutter des Himmels erflehen!
(Er geht zum Vorhang und reicht mit
seinen Händen hindurch.)
MATER COELI (Passiert den Thron des MAGISTER
TEMPLI und betritt den Tempel.)
Kinder, was ist Euer Wille? Zu welchem
Zweck habt Ihr mich gerufen?
CAPRICORNUS: Mutter des Himmels, wir
bitten Dich, erwecke den Meister.
MATER COELI: Welche Stunde hat
geschlagen?
CAPRICORNUS: Mutter des Himmels, es fehlt eine
Viertelstunde bis Mitternacht.
MATER COELI: So sei es, nach Eurem
Wunsch!
(Sie spielt - Kuyawiak: Wieniawski. Nachdem sie geendet
hat, kniet sie nieder. Der Schleier teilt sich langsam, und der MAGISTER
TEMPLI wird sichtbar, im Heiligtum stehend. Er betritt langsam den Tempel.
MATER COELI kehrt zum Thron zurück, nachdem sie von ihm gesegnet und
erhöht worden ist).
MAGISTER TEMPLI: Mutter des Himmels, innig
geliebt von den Sternen, weshalb hast Du
das Gift alter Zeiten, den
Bewohner der Ewigkeit belebt?
MATER COELI: Shabbathai.
MAGISTER
TEMPLI (tritt zum Höllengebräu und rezitiert „The eyes of Pharaoh“:)
Die Augen des toten Pharao leuchteten aus dem Grab heraus
Brennend wie rubinrote Zwillingsplaneten.
Mumifiziert,
inthronisiert; die Hallen der Finsternis
Reflektieren die Agonie des
Todes.
Stumm und starr ruhte der Pharao:
Kein Atemzug kam,
flüsternd, besänftigend, erschreckend.
Nur dieser rote inkarnierte
Hass
Flackerte von Pylon zu Pylon.
Wie in dem Blut ermordeter
Geschöpfe
sah der aufrechtstehende Prophet die Schreie
des
Umsturzes und das ruinöse Los der Könige,
Not und schreckliches
Verhängnis,
So zeigte sich in des Pharao’s Augen
Hass und
Abscheu, welche zwingt
in den Tod jeden verdammten Günstling
Des
Seth, des abscheulichen Herrn der Hölle.
Fürwahr! in diesen Kugeln
von Feuer ruhte
Beträchtliches schreckliches Wissen, eng
zusammengerollt
Wie Schlangen, in diesen Hallen des Hasses,
Palästen der Unterwelt.
In der Höllenglut dieser Augen
spiegelte sich der gebleichte Schädel des Pharao
Weiß, wie das
Licht des Mondes, welches überrascht
Die beschwörenden Drusen vom
Libanon.
Da sprang von Pylon zu
Pylon eine unirdische Melodie
über,
Wie Phantompriester, tönend und klingend,
Unheilvoll dunkle
Gesänge an den Mond darbringend.
Und der unerträgliche Geruch des
Todes
Schlug die schwarze Luft mit goldenen Schwingen,
Wie der
Turgise der Nubierin Leib aufschlitzt
Mit damaszenischen Yataghans.
Auch der Geruch seit langem toten Staubs,
Von Königinnen aus
alter Zeit - korrupt und gefällig,
Strich durch den Tempel; wehte,
subtil getragen
Von Dämonen, welche die Luft beherrschen.
Dann
war da eine Berührung auf dem Leib,
Wie von saugenden Mündern und
streichelnden Händen,
die ihren verpesteten, verlockenden Schmutz
hinterließ
bis in die wilden Tänze des Blutes.
So starrte der
Neophyt
In des toten Pharao’s furchtbare Augen,
Ergriffen von
unermeßlichem Staunen,
Um des Initiierten Rang und Belohnung zu
erringen.
Seine erregten Gedanken erhoben ihn in schwindelnde
Höhen.
Sie flammten im Kampf auf seinem Gefieder;
Wo der Weise und
der Krieger im Sarge liegen,
Eilte er allein durch Kerker und Grab.
Die Myriaden von Menschen, die bewaffneten Kohorten,
Wurden
wie Hunde zerfetzt: die blutrote Fackel
Sprang über wie eine Flamme,
eine verzauberte Flamme
Um die himmelüberspannende Pyramide zu
entzünden.
Dort drinnen saß der Pharao und starrte,
Eingehüllt
in die Tücher des Grabes,
Mit Augen, die den Horror reflektieren
Wie Totenlichter, die in der Finsternis leuchten.
Bis alles
eine einz’ge Flamme war, ein Brüllen des Feuers,
Tod überall,
eingesperrt und verschlungen: -
Aha! Einer nannte den schrecklichen
Namen -
Die roten Zwillingsplanenten sind erloschen.
(Eine
Pause. Die Lampe erlischt und Dunkelheit bedeckt alles.)
CHORAGOGE
(entfernt diskret das Gefäß mit dem Höllengebräu.)
TEIL II
MAGISTER TEMPLI: 1* [* diese Zeichen repräsentieren
Klopfzeichen. 1* einen einzelnen
Schlag; 2 2 * eine Batterie von zwei
Schlägen; usw.]
Bruder Aquarius, was hat die Stunde geschlagen?
AQUARIUS: Mitternacht.
MAGISTER TEMPLI: 1* Bruder Capricornus, an
welchem Ort befinden wir uns?
CAPRICORNUS: In der Festung jenseits des
Abgrunds des Abyss.
MAGISTER TEMPLI: 1* Brüder Aquarius und
Capricornus, ist die Geliebte mit uns?
AQUARIUS und CAPRICORNUS: Die
Mutter des Himmels ist erhöht.
MAGISTER TEMPLI: Mutter des Himmels,
laß uns zusammen trauern!
(Er rezitiert Swinburne’s „Ilicet“:)
MATER COELI: (spielt demgemäß die Arie in G-Moll: Bach.)
Da
gibt es ein Ende von Freude und Trauer
Den ganzen Tag Frieden, jede
Nacht, jeden Morgen.
Aber niemals Zeit zu Lachen oder zu Weinen.
Das Ende der zärtlichen Worte und Gesichter,
Das Ende von Allem,
auch dem betäubenden Schlaf.
Kein Platz, wo man jemanden hören
kann,
Kein Platz für Hoffnung, keine Zeit für Angst,
Keine Lippen,
die lachen, keine Augen, die weinen.
Die alten Jahre haben all ihre
Zeit verbraucht;
Keine Gelegenheit für Schmerz, keine Chance für
Sinnlichkeit,
Kein übriggebliebenes Fragment der zerbrochenen Jahre.
Außerhalb aller Welten und Zeiten,
Dort wo der Narr gleich wie
der Weise ist,
Dort wo der Mörder frei von Blut ist,
Kein Ende,
kein Durchgang, kein Beginn,
Dort wo der Sünder seine Sünden
abstreift,
Dort wo der gute Mensch nicht mehr gut ist.
Da ist
kein Ding mit einem anderen vermengt,
Doch das Böse sagt zum Guten:
Mein Bruder,
Mein Bruder, ich bin Eins mit dir:
Sie sollen sich
nicht bemühen und auf ewig nicht schreien:
Kein Mensch soll zwischen
ihnen wählen: Nie
Soll dieses Ding enden und jenes beginnen.
Winde, worin Ozeane und Sterne geschüttelt werden
Sollen sie
zausen, und sie sollen nicht aufwachen;
Nichts, das darniederliegt,
soll aufstehen;
Die Steine sind auf ihren Plätzen versiegelt;
Ein
Schatten wurde über ihre Gesichter geworfen,
Ein unsichtbares Theater
auf all ihren Augen.
Schlaf, vielleicht ist es Schlaf, der
Jedes Gesicht bedeckt, als wäre jedes Gesicht sein Geliebter?
Lebt
wohl; wie Menschen, die schlafen, laßt es euch gut gehen.
Des Grabes
Mund lacht zur Verhöhnung
Wünsche und Schrecken und Traum und Vision,
Entzücken des Himmels und Elend der Hölle.
Keine Seele soll
sie zählen und keine Lippen über sie sprechen,
Die Namen und Stämme
derer, die vor sich hin schlummern;
Keine Erinnerung, kein Grabmal.
„Du weißt“ - wer sagt denn, daß du weißt?
Da ist nichts Höchstes
und nichts Niedrigstes:
Ein Ende, ein Ende, ein Ende von Allem.
Gute Nacht, schlaft gut, ruht euch von euren Sorgen aus,
Alle,
die keinen guten Morgen haben;
Die Götter sollen euch wohlgesonnen
sein.
Aber, wenn es keinen Tod gibt, wie sollten sie Sein?
Und,
gibt es Hilfe im Himmel? Möglicherweise werden
Alle Dinge und die
Herren der Dinge enden.
Die geneigte Urne, gefüllt, fällt um und
leuchtet auf;
Der bronzene Rand ist tief in Asche getaucht;
Die
bleichen, alten Lippen des Todes sind genährt.
Soll dieser Staub das
Fleisch hernach zusammensammeln?
Soll man Tränen vergießen oder in
Lachen ausbrechen,
Wenn man all dieser Toten ansichtig wird?
Denke was du willst; jene wissen nichts davon;
Das viele
Weinen deiner Augen nutzt nichts,
Dein Lachen wird nichts lindern,
Schreie laut, schone dich nicht, höre nicht mit dem Weinen auf,
Seufze, bis du in zwei Hälften geteilt bist vor Seufzen,
Und keine
Seite soll aufstehen können.
Glühende Räucherung leuchtet, und
verbrannter Wein zischt,
Der atmende Flammenmund kräuselt sich und
küßt
Die schmalen trockenen Reihen des Weihrauchs;
Und um die
traurigen roten Blüten schwelen
Blumen, wie das Feuer gefärbt, nur
kälter,
Als Zeichen für die süßen Dinge, die von jetzt ab genommen
werden.
Ja! Um ihretwillen und als Gunst des Todes
Dinge, die
süß aussehen und süß schmecken.
Wir ergeben uns ihnen, Gewürze und
Blumen und Wein;
Ja, wertvollere Dinge als Wein oder Gewürze,
Wovon keiner die Höhe des Preises kennt,
Und Früchte, die nicht
von der Rebe kommen.
Von der durchstochenen Kehle des Jungen und
dem durchbohrten Busen des Mädchens
Tropft, um die blutrote Blüte
herum färbend,
Langsam das köstlich glänzende, weiche Blut,
Badend
die Gewürze und den Scheiterhaufen,
Badend die Blumen und das fallende
Feuer,
Badend die Blüte und die Knospe.
Rosen, deren Lippen
die Flamme töteten,
Trinken, bis die lappigen Blätter erröten
Und
warme, feuchte, innerste Blüten weinen;
Die Blumen, die sich den
kranken Schlaf gönnen,
Unfruchtbar, ohne Balsam und purpurnes
Vergnügen,
Rauch, ohne den natürlichen Atem des Schlafes.
Warum wirst du weinen? Worüber trauerst du?
Du weckst die
Leute und das schlafende Volk,
Und der Sand, der aufgefüllt, und der
Sand, der fällt,
Die rosaroten Tage, die Opiumstunden,
Blut, Wein,
und Würze und Feuer und Blumen,
Da ist ein Ende von Einem und Allem.
Kann man da noch Liebe verleihen oder verschenken?
Sollte man
sich für seine Trauer entschuldigen?
Sollte man sich bedanken für
Worte oder den Atem?
Ihr Haß ist wie ihre liebliche Freundlichkeit;
Auf ihren Augenbrauen liegt Blindheit,
Die Waffe ihrer Arme ist
Tod.
Nein, für keinen Lärm oder das Licht des Donners
Sollen
diese Leichentücher verliehen werden,
Der, der genommen hat, soll der
geben?
Er, der alles band, soll er das Band zerstören?
Er, der
erschlug, soll er ihnen befehlen, wieder zu leben?
Ein wenig
Tränen, ein wenig Wohlgefühl,
Das Schicksal vermißt unser staubiges
Maß
Welches die Daten von uns allen enthält;
Wir sind mit Wehen
geboren und starkem Schreien,
Und vom Geburtstag bis zu unserem Tode
Ist unser Leben immer dieses gleiche.
Der Eine gürtet sich um
dem Anderen zu dienen,
Dessen Vater der Staub war, und dessen Mutter
Der kleine, tote, rote Wurm darin;
Sie finden nicht die Frucht der
Dinge, die sie wertschätzen;
Das Gute des Menschen wird verschwinden,
Und ebenso wird es mit seinen Sünden sein.
Auf tieffeuchten
Wegen an alten, grauen Gärten
Mit scharfem Frühling gedüngt, wächst
die Frucht;
Sie wissen nicht, welche Früchte wachsen oder verdorren;
Roter Sommer brennt alles zu feiner Asche;
Sie wissen nichts, und
keiner erinnert sich
An vergangene Jahre und die Blumen, die sie
kannten.
Ah, um ihretwillen gefangen und fortgenommen,
Um
ihretwillen, vergessen und verlassen,
Sei wach, schlaf nicht, gürte
dich mit Gebet.
Doch, wo das Herz des Zornes zerbrach,
Wo die
lange Liebe endet wie ein gesprochenes Wort,
Wie wird sich dein Weinen
hier Einlaß verschaffen?
Obwohl die stählernen Wände der alten
Welt straucheln
Wird sie sich dennoch immer ähnlich bleiben,
Auch
wenn Gerüchte durch die Zeiten streifen,
Die Sterne und die Aeonen,
die danach kommen,
Die Tränen der letzten Menschen, das Gelächter
Der alten Götter, die sich nie verändern.
Hoch über den Jahren
und den Nationen
Die heiligen Götter, gekleidet und gekrönt mit
Geduld,
Ertragen durch die todesgleichen Tage alle Begegnungen;
Sie hüten die Zeugnisse von verborgenen Dingen;
Vor ihren Augen
steht das gescholtene Leben,
So wie sie selbst vor den Augen des
Schicksals.
Nicht wegen ihrer Liebe soll sich das Schicksal
zurückziehen,
Noch soll es wegen unserer Wünsche aufgeben,
Noch
sich die Gräber öffnen, wenn sie rufen.
Das Ende ist mehr als Freude
und Qual,
Mehr als Leben, welches lacht und Leben, das darniederliegt,
Der betäubende Opiumschlaf, das Ende von Allem.
MAGISTER
TEMPLI: 1* Bruder Aquarius, zu welchem Zweck sind wir zusammengekommen?
AQUARIUS (erhebt sich und flüstert in sein Ohr): Shabbathai.
ALLE
(laut): Shabbathai.
MAGISTER TEMPLI: 1* Sind die Brüder gesättigt?
AQUARIUS: Durch die Leichname ihrer Kinder.
MAGISTER TEMPLI: 1*
Ist ihr Durst gelöscht?
AQUARIUS: Durch in Blut getauchte
Schlafmohn-Köpfe.
MAGISTER TEMPLI: Der Rabe hat gekrächzt.
AQUARIUS: Die Eule hat geschrien.
CAPRICORNUS: Die Fledermaus hat
mit ihren Flügeln geschlagen.
MAGISTER TEMPLI: Dann... Licht!
CAPRICORNUS (entzündet die blauen blendenden Lichter.)
MAGISTER
TEMPLI: 1* Bruder Aquarius, ich ahne Gefahr.
AQUARIUS: 1* Meister,
draußen geschehen üble Dinge.
(Zu CAPRICORNUS): Laß die Wache
antreten!
CAPRICORNUS: Brüder, zu Euren Waffen!
(Alle NOVIZEN
erheben sich und folgen ihm. Er sticht alle Assistenten mit seinem Speer,
inspiziert die Türen, usw.)
Meister, jedermann steht wachsam auf
seinem Posten. Es gibt keine Warnmeldungen.
MAGISTER TEMPLI: 1* Bruder
Aquarius, ich ahne Gefahr.
AQUARIUS: 1* Meister, es gibt einen
Verräter innerhalb der Tore.
(zu CAPRICORNUS): Inspiziere die
Garnison!
CAPRICORNUS: Brüder, läutert eure Herzen! (Er erhebt sich
und schaut jedem in die Augen. Wenn er zu Bruder CAPRICORNUS EMISSARIUS
kommt, packt er ihn fest an den Haaren, zieht ihn vor den Altar und stößt
seinen Speer in ihn. Er vervollständigt die Inspektion, kehrt zurück und
verbeugt sich vor dem MAGISTER TEMPLI.)
Meister, dem Verräter ist
Gerechtigkeit widerfahren. Nur der Getreue kann bestehen.
MAGISTER
TEMPLI: So gehen alle Verräter zugrunde.
CAPRICORNUS: (Er löscht das
Licht. Eine Pause.)
TEIL III
Dunkelheit
AQUARIUS (kommt vor und kniet vor dem MAGISTER TEMPLI):
Meister, wir flehen Dich an, zu erlauben, daß die Zeremonie
weitergeht.
MAGISTER TEMPLI: In den trockenen Blättern war kein
Rascheln.
CAPRICORNUS (kniet sich gleichfalls nieder.)
AQUARIUS
und CAPRICORNUS: Meister, wir flehen Dich an, erlaube, daß die Zeremonie
weitergeht.
MAGISTER TEMPLI: Das schwarze Lamm hatte kein Herz.
NOVIZEN ( knien nieder.)
ALLE: Meister, wir flehen Dich an,
erlaube, daß die Zeremonie weitergeht.
MAGISTER TEMPLI: Die geheiligte
Pythonschlange wurde tot aufgefunden.
MATER COELI (Sie tritt hervor,
kniet vor dem MAGISTER TEMPLI nieder, und bildet so die Spitze der
Pyramide der Bittsteller. Sie erhebt sich, spielt ihre Bitte- Abendlied:
Schumann - und kniet wieder.)
MAGISTER TEMPLI: Laßt uns mit der
Zeremonie fortfahren.
MATER COELI (kehrt zu ihrem Thron zurück.)
AQUARIUS (erhebt sich.)
CAPRICORNUS (kehrt zu seinem Posten zurück
und entzündet die Lampe.)
AQUARIUS (und alle Anwesenden tanzen wild
vor Freude zum Klang des „Tom-Tom“.)
CAPRICORNUS EMISSARIUS (schlüpft
während dieses Durcheinanders in den Tempel und versteckt sich hinter dem
Schleier; er wechselt seine Verkleidung und legt seine Tanzrobe an.)
MAGISTER TEMPLI: Ruhe! (eine Pause) 1*
AQUARIUS: 1*
MAGISTER TEMPLI: 1* Heilig seien die Lichter der Freude!
AQUARIUS:
Heilig seien die Lichter der Sorge!
MAGISTER TEMPLI: Laßt uns die
Arche der Höheren Erkenntnis betreten.
CAPRICORNUS: Heil Dir, der Du
in der Stadt der Pyramiden weilst.
AQUARIUS: Heil Dir, der Du Dein
Lager jenseits der Großen See aufgeschlagen hast.
MAGISTER TEMPLI:
Heil, Brüder!
CAPRICORNUS: Meister, was ist Höhere Erkenntnis?
MAGISTER TEMPLI: Tod.
AQUARIUS: Meister, was ist die Arche?
MAGISTER TEMPLI: Das Grab.
AQUARIUS und CAPRICORNUS: Meister, wie
sollen wir es betreten?
MAGISTER TEMPLI: Erhebt Euch und folgt mir.
(Er erhebt sich und umrundet den Tempel gegen den Uhrzeigersinn.)
CAPRICORNUS (zerrt jede dritte Person hervor und bedeutet ihr, ihm zu
folgen; er fährt
damit fort, bis nur noch eine Person übrigbleibt.)
MAGISTER TEMPLI (richtet an diese feierlich den folgenden Satz, indem
er ihn gleichzeitig nach vorne zieht):
Auch Du mußt sterben! (Er hält
im Osten an.)
Brüder! Laßt uns demütig Hilfe suchen hinter dem
Schleier!
(Er zieht den Schleier auf, das leere Heiligtum wird
sichtbar. Bruder CAPRICORNUS
EMISSARIUS muß sich selbst gut verborgen
haben, so daß er nicht entdeckt wird.
MAGISTER TEMPLI schließt den
Schleier wieder.)
CAPRICORNUS (löscht das Licht.)
MAGISTER
TEMPLI: Oh weh! Da ist kein Gott!
(Er kehrt zum Thron zurück. Alle
bewegen sich durcheinander und wehklagen laut.)
1* Ruhe! (Alle nehmen
ihre Plätze ein.)
Sehet, ich offenbarte es Euch, und Ihr glaubtet mir
nicht!
(eine Pause)
TEIL IV
Dunkelheit
AQUARIUS: In Wahrheit, Meister, kann die Zeremonie nicht
weitergehen. Es ist kein Gott im Heiligtum.
MAGISTER TEMPLI: Bruder
Aquarius, führe eine Suche durch.
AQUARIUS: Bruder Capricornus, führe
eine Suche durch.
CAPRICORNUS (Licht an. Er tritt durch den Schleier
und geht auf und ab. Er kehrt zurück.
- Licht aus.)
AQUARIUS:
Bruder Capricornus, was hast Du gefunden?
CAPRICORNUS: Meister, da ist
nichts außer einem Häufchen Asche.
AQUARIUS: Es ist kein lebendes
Wesen darin?
CAPRICORNUS: Es ist kein lebendes Wesen darin.
MAGISTER TEMPLI (rezitiert das Poem „Colloque sentimental“ ):
Im uralten, kalten, einsamen Park
Gehen zwei Gestalten - ohne
Spuren zu hinterlassen!
Ihre Augen sind tot, ihre Lippen schlaff
und grau
Man kann kaum ihre Worte verstehen.
Im uralten,
kalten, einsamen Park
Lassen zwei Geister die Vergangenheit aufleben -
Horch!
„Erinnerst du dich an unsere vergangenen Ekstasen?“
„Warum erinnerst du mich daran?“
„Schlägt dein Herz immer noch
so stark, und glüht, wenn du meinen Namen hörst?
Und siehst du meine
Seele in deinen Träumen, Liebste?“ „Nein.“
„Ah! Die lichten Tage
der Freude,
Als sich unsere Münder beim Küssen berührten!“ „Mag sein.“
„Wie blau der Himmel war, als wir noch Hoffnung hatten!“
„Die
Hoffnung, sie ist zur Hölle gefahren!“
So unterhielten sie sich
auf ihren wirren Wegen,
Und nur die Mitternacht lauschte ihren Worten.
AQUARIUS: Meister, es ist nichts geboren worden.
MAGISTER
TEMPLI: Mutter des Himmels, laß uns zusammen klagen!
(Er rezitiert
Swinburns „The Garden of Proserpine“ :)
MATER COELI (spielt „Légende“
von Wieniawski.)
Hier, wo die Welt zur Rast ist,
Wo alle Unruh
kaum
Verspülter Wasser Hast ist,
Zwielichtiger Traum im Traum,
Grünt das Gefild mir näher,
Für Schnittervolk und Säer,
Für
Herbstgezeit und Mäher:
Stromwelt von Schlaf und Schaum.
Mir
widern alle Tränen,
Und was noch lachen mag,
Und was noch wird mit
jenen,
Die säen auf Erntetag;
Mich müden Tag und Stunden,
Blüten, schon brach entbunden,
Sehnsucht, und Lust, und Wunden,
Und alles, außer Schlaf.
Hier nachbart Tod bei Leben,
Und,
fern von Aug und Ohr.
Schlaff Wind und Wasser streben,
Schwach
steuert Kahn und Chor.
Sie treiben her - was her heißt,
Weiß
keiner noch, der herreißt,
Und Wuchs kommt hier nicht vor.
Nicht Wiesenwuchs, nicht Baumwuchs,
Blust nicht des Hags noch
Sees,
Nur Mohn in Knospen, Traumwuchs,
Trauben Persephones.
Farblose Binsenhaine,
Kein Blatt, bis auf das eine,
Draus
tödlich sie mit Weine
Tränkt, wer noch denkt des Wehs.
Bleich,
namenlos, unzählig,
Ins Brachfeld, alt und jung,
Biegt sich’s und
schläft allmählich,
bis aller Nacht genug,
Und wie ein Geist, der
umgeht,
In Höll und Himmel stumm geht,
Im Dunstkreis, der
herumgeht,
Aus Nacht taucht Dämmerung.
Hätt einer Dreier
Leben,
Tod harrt sein, daß er ruht, -
Kein Himmel, drin zu
schweben,
zu Qual nicht Höllenglut:
Wer Glanz wie Rosen hätte,
Seh wie viel Reiz er rette;
Und gut wie Lieb sich bette,
Am
End ist Lieb nicht gut.
Im Tor, bleich, unabwendlich,
Im
Blattkranz hat den Stand,
Die einsammelt, was endlich,
Endlos mit
kalter Hand.
Ihr langer Mund lockt stärker,
Als Lieb, die flieht
den Kerker.
Die sie besuchen, Werker
Allher aus Zeit und Land.
Sie harrt auf All und jeglich
Sie harrt auf was geborn,
Vergißt der Mutter täglich,
Erdfruchtbarkeit voll Korn;
Und
Schwalbe, Saat und Monat,
Fliegt zu ihr, die die Kron hat,
Wo
Lenzlied hohlen Ton hat,
Und Blume starrt zu Horn.
Dort geht
verbrauchtes Lieben,
Wenn’s spürt den müdern Flug,
Mit toter Jahre
Stieben
Stiebt ein, was uns erschlug:
Trägheit vertaner Horen,
Blindblust im Schnee erfroren,
Lenzrot, das tot geboren,
Laub,
das der Wind abtrug.
Verlaß ist nicht auf Sorgen,
Und Lust
heißt, was verdirbt,
Das Heut erliegt vor Morgen,
Zeit höhnt was
sie umwirbt.
Und Lieb, schon schwach und schauernd,
Mit Mund nur
halb bedauernd,
Seufzt; und ihr Aug, schon lauernd,
Beweint, daß
Liebe stirbt.
Von zu viel Lust an Tagen,
Von Wahn und Fürchten
frei
Kurz gehen wir Dank zu sagen,
Dem Gott, der immer sei,
Daß kein Aug ewig sehn mag,
Gestorbnes nicht erstehn mag,
Der
müdste Strom noch gehn mag,
Und schleppt sich heil zur Bai.
Nicht Sonn noch Stern uns wecken
Noch Wechselndes von Licht,
Die Wasser nicht mehr schrecken,
Kein Ton und kein Gesicht,
Kein Wuchs und Wesen kenntlich
Nicht Tag noch Stunden endlich
Nur schlafen, unabwendlich,
In Ewigem Nacht-und-Nicht.
CAPRICORNUS: Meister, es ist nichts geboren worden!
MAGISTER
TEMPLI: Mutter des Himmels, laß uns zusammenarbeiten!
MATER COELI:
Betrachte mich als Deine Dienerin!
(MAGISTER TEMPLI und MATER
COELI begeben sich zusammen, Hand in Hand, hinter den Schleier.
CAPRICORNUS entzündet die Lichter.
MATER COELI spielt einen Paian der
Verzweiflung - Wiegenlied: Hauser. MAGISTER TEMPLI erscheint, den Schleier
zerreißend, vor dem Altar stehend.)
Oh Melancholie, Brüder,
dunkel, dunkel, dunkel!
Oh Schlacht in schwarzen Fluten ohne Boot!
Oh gespenstische Wanderer in unheiliger Nacht!
Meine Seele blutete
für euch in diesen sonnenlosen Jahren,
Mit bitteren Blutstropfen, die
wie Tränen rannen:
Oh, dunkel, dunkel, dunkel, zurückgezogen von
Freude und Licht!
Mein Herz ist krank vor Qual ob eurer Bürde,
Euer Leid war meine Qual; ja, ich verzage,
Ich gehe zugrunde an
eurer scheußlichen Unseligkeit.
Und ich habe die Höhen und Tiefen
durchforscht, die Weite
Unseres gesamten Universums, mit verzweifelter
Hoffnung,
Um irgendeinen Trost für eure wilde Unruhe zu finden.
Und nun letztendlich bring’ ich ein verbürgtes Wort,
bezeugt
von jedem lebenden und toten Wesen;
Gute Zeiten voll großer Freude für
euch, für alle:
Es gibt keinen Gott; kein Teufel mit heiligen Namen
erschuf uns und foltert uns; falls wir verschmachten müssen,
so um
keines Geschöpfes Bosheit zu befriedigen.
Es war die dunkle
Täuschung eines Traums,
Dieser lebendige Körper, bewußt and
beherrschend,
Verflucht sei er, da er mit Leben uns verflucht;
Verfluchen müssen wir ihn, denn das Leben, das Er gab,
Kann nie in
einer Gruft begraben werden,
Nicht getötet werden durch Messer oder
Gift.
Diese kleine Leben ist alles, was wir erdulden müssen,
Des Grabes allerheiligster Friede wird ewig sicher sein,
Wir
schlafen ein und wachen niemals wieder auf;
Nichts bleibt mehr von uns
übrig als verfaulendes Fleisch,
Das in seine Elemente zerfällt, sich
erneuernd verbindet
Mit Erde, Luft, Wasser, Pflanzen und anderen
Menschen.
Wir werden dies durchbrechen; und unsere elende Rasse
Soll mit ihrem Zyklus enden, und Platz machen
Für andere
Lebewesen, mit ihrem eigenen Zeituntergang,
Unendliche Aeonen ehe
unsere Art begann;
Unendliche Aeonen, nachdem der letzte Mensch
dem Mammut in der Erde Grab und Schoß gefolgt ist.
Wir beugen
uns den Gesetzen des Universums,
Die für den Menschen niemals
enthielten eine bestimmte Klausel
Der Grausamkeit oder Freundlichkeit,
der Liebe oder des Hasses:
Wenn Kröten und Geier in ihrer Obszönität
zu sehen sind,
Wenn Tiger in Schönheit und Größe entflammen,
Ist
dies eine Gunst oder der Zorn des Schicksals?
Alle Wesen leben und
kämpfen auf immerfort,
In unzähligen Formen beständig im Krieg,
Durch zahllose Wechselbeziehungen miteinander verknüpft:
Wenn
jemand an einem bestimmten Tag auf der Erde geboren wurde,
Neigen sich
alle Zeiten und Kräfte dieser Geburt zu,
So daß nichts auf der Welt
ihn ändern oder hindern kann.
Ich finde keinen Hinweis im gesamten
Universum
Von Gut und Böse, von Segen oder Fluch;
Ich finde einzig
höchste Notwendigkeit;
Mit unendlichen Mysterien, dunkel wie der
Abyss,
Unerleuchtet selbst vom kleinsten Funken,
Für uns die
flatternden Schatten eines Traumes.
Oh Brüder des traurigen
Lebens! Es ist so kurz;
Wenige kurze Jahre müssen uns die Erlösung
bringen:
Können wir diese Jahre des tätigen Atmens nicht bewahren?
Aber wenn du dieses arme Leben nicht vollenden möchtest,
Siehe, du
bist frei es zu beenden, wann du willst,
Ohne die Furcht des
Bewußtseins nach dem Tode.
(Bläst die roten Lichter aus.)
(Bruder CAPRICORNUS EMISSARIUS rennt mit dem „Tom-Tom“ hinaus und
tanzt wild. Zum Schluß laufen AQUARIUS und CAPRICORNUS zum Schleier
und reißen ihn auseinander. Bruder CAPRICORNUS EMISSARIUS wirft sich am
Fuße des Altars nieder. Der CHORAGOGE beleuchtet wieder das Salz, oder er
entzündet anderes blendendes Licht. Der MAGISTER TEMPLI wird entdeckt, er
liegt tot, sein Haupt wird von der weinenden MATER COELI gestützt.)
CAPRICORNUS (löscht die Lichter.)
AQUARIUS (schließt den
Schleier.)
MATER COELI (spielt die abschließende hoffnungslose
Totenklage. Marche funébre: Waddell.)
(Stille)
AQUARIUS: Was hat die Stunde geschlagen?
CAPRICORNUS:
Mittag.
AQUARIUS: Laßt uns fortgehen. Es ist vollbracht.
(Volle Beleuchtung. CAPRICORNUS steht mit gezogenem Schwert vor
dem Schleier; die anderen geleiten die Leute hinaus.)
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Text übersetzt von
N.N. / ALLALA Oasis; 1990/91 e.v
Gedichte übersetzt von
The late Frater Odhinn / HET MUT Oasis
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