Der Mensch

„Was ist der Mensch, dass Du seiner gedenkest?“ Da der Mensch der Gegenstand dieser Abhandlungen ist, so erscheint es zunächst angebracht zu erklären, was in denselben unter diesem Wort verstanden wird. Der Mensch ist ein Mikrokosmos; das heißt, ein um den Punkt des Bewusstseins konzentriertes Bild des Makrokosmos oder Universums. Diese Theorie wird durch die hylo-idealistische, das ist die auf der idealistischen Anschauung der Urmaterie beruhende Beweisführung gewährleistet, dass das wahrnehmbare Universum eine Erweiterung oder ein Trugbild des Nervensystems ist. Daraus folgt, dass alle Phänomene, innere sowohl wie äußere, um ihre beobachteten Beziehungen zu besprechen, auf jede Weise eingeordnet werden

Lachen

Der bei allen mystischen Systemen gleiche Defekt vor dem Æon, dessen Gesetz Thelema ist, ist der, daß dort kein Platz für das Lachen ist. Aber die Verzweiflung der trauernden Mutter und die Melancholie des sterbenden Mannes wurde durch das vertrauensvolle Lächeln des unsterblichen Kindes in den Abyss gespült.

Stille

Von all den magischen und mystischen Kräften, von all den Gnaden der Seele, von all den Errungenschaften des Geistes, wurde nichts so mißverstanden, auch wenn mit allem gesegnet, wie die Stille.

Ein Stern in Sicht

Deine Füße im Morast, Dein Haupt in Finsternis, Oh Mensch, wie erbärmlich deine Lage ist, Die Zweifel die entmutigen, die Übel sie verzehren, Du spürst weder Freude, noch den Willen zum Kampf – Woher die Hoffnung im Herzen oder der Lohn im Werk? Kein Stern in Sicht! Deine Götter, vom Priester vorgeführte Marionetten. „Wahrheit? Alles relativ!“ So stöhnt selbst die Wissenschaft. In Fesseln unlösbar mit deinem Bruder dem Tier, Liebe dich nur quälte, so Hoffnung Liebe starb. Und Liebes Glauben moderte. Leben kaum noch sichtbar Trübe dunkelt der Stern. Dein schauderndes Aas sich duckte und kroch Zu finden sich wie